Mantelwellensperre

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dl1syb
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Mantelwellensperre

Beitrag von dl1syb » Mo 6. Nov 2017, 21:19

Mantelwellensperre
Eine Mantelwellensperre ist in jedem Fall sinnvoll.
Bis dahin habe ich TVI und BCI verursacht sowie eine heiße Morsetaste.
Die gezeigte Mantelwellensperre wurde am Einspeiseounkt meiner Vertiakalantenne vor dem Anpasskästchen eingefügt. Seit diesem Zeitpunkt ist Ruhe.
Als Material wurden ein rechteckiger geteilter Ferritkern eines Zeilentrafos aus einem Röhren-TV-Gerät, Koaxialkabel RG58 und eine für den Einsatz im Kühlschrank vorgesehene Frischhaltedose verwendet.
Die Anzahl der Windungen kann aus dem Foto abgelesen werden.
Nach mehr als 2 Jahren im Einsatz musste ich leider feststellen, dass das Material des Gehäuses nicht UV-beständig ist und brüchig wurde.
Wichtig: Bezüglich Schwitzwasserbildung - das Gehäuse sollte nach unten offen und keinesfalls luftdicht sein.
mantelwellensperre.jpg
Das im Foto sichtbare blaue Isolierband diente beim Wickeln lediglich als Hilfe.
Die gemessene Induktivität der gezeigten Ausführung zwischen den beiden PL-Buchsen beträgt für (Innen- und Außenleiter) 350 MikroHenry.
Ein problemloser Betrieb mit mehr als 100 Watt Sendeleistung ist gegeben.


kein Geheimnis - Ich liebe die Morsetelegrafie - ;)

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